Folktrain - Irish Folk and more

 

Die Band

Während einer „rauschenden“ Feier am Steinhuder Meer 1997 entstand die Band FolkTrain, angefeuert von musiktrunkenen Bootstaufengästen, die gar nicht genug von der „Spontanmucke“ und dem wohlschmeckenden Gerstensaft bekommen konnten. Was sich daraus entwickelte, war jedoch keine Band nur für bierselige Pub-Songs, sondern ein ambitioniertes Programm durch alle Folkmusik-Facetten.

Cordula Gilster

Cordula

Cordula prägt mit ihrer ungewöhnlichen und variantenreichen Stimme den FolkTrain-Sound. Erste musikalische Gehversuche machte sie in den 70er Jahren in der Bielefelder Folkszene. Cordula war Mitbegründerin und Sängerin des FolkTrios „Liederlich“, die über viele Jahre ohne jegliche technische Verstärkung ihre Zuhörer begeisterten. Anschließend war sie über 10 Jahre die Lead-Stimme der FolkRock-Band „F.A.R.E“ , bevor sie auf den FolkTrain aufsprang. Bei Instrumentalstücken greift Cordula auch hin und wieder zur Gitarre.

Herbert Bajorath

HerbertHerbert sorgt mit seinem vielseitigen Instrumenteneinsatz für den Dampf des FolkTrains. Schon im zarten Jünglingsalter bearbeitete er verschiedene Schlaginstrumente und die Rythmusgitarre. Nach einer ruhigeren Phase, in der er sich den Liedern von Reinhard Mey und Hannes Wader widmete, zieht er nun mit dem FolkTrain durch die Lande. Auf der Bühne hat Herbert immer Gitarre, Bass und seine Bodhran griffbereit, die ihm im Laufe der Zeit zu einem Gummihandgelenk verholfen hat. Außerdem ist Herbert natürlich ein Teil des mehrstimmigen Gesanges von FolkTrain.

Wolle Gilster

WolleWolle traktiert ebenfalls diverse Instrumente und bringt den FolkTrain damit völlig in Fahrt. Mit seinen Whistle- und Mandolinensoli schafft er die nötigen Erholungspausen für Cordulas Stimmbänder. Wie viele andere ist er über Bob Dylan Songs schon vor Jahrzehnten an die Gitarre gekommen. Später war er ebenfalls Mitbegründer des FolkTrios „Liederlich“. Nach deren Auflösung nahm er sich eine schöpferische Pause, bis der FolkTrain aus der Taufe gehoben wurde. Seitdem spielt er wieder seine Instrumente und ist ständig auf der Suche nach Anregungen für neue FolkTrain-Interpretationen. Und nicht zu vergessen: Ein Teil des FolkTrain typischen Satzgesangs.

Eckhard Grobe

EckhardMit Eckhard wurde nach 9 Jahren aus dem Trio ein Quartett, rechtzeitig bevor der FolkTrain Rost ansetzen konnte. Der Einstieg des Gitarristen in das komplette Programm bis zum nächsten Auftritt innerhalb kurzer Zeit: kein Problem. Eckhard hat seine sonstigen diversen musikalischen Aktivitäten zu Gunsten des FolkTrains eingestellt und ist jetzt mit seinem Finger-Picking-Spiel für den filigranen Teil der Musik verantwortlich, was ihn natürlich nicht daran hindert, bei Bedarf die Gitarrensaiten auch kräftiger zu beackern. Außerdem rundet er den schon fast legendären Satzgesang der Gruppe mit seiner in einem a-capella Sextett erprobten Bassstimme ab.

Ursula Niemann

UrsulaNachdem der FolkTrain weitere 8 Jahre als Quartett durch die Lande gerattert war, sorgt Ursula seit 2014 dafür, dass der schon fast historische Zug wieder mächtig unter Dampf fährt. Endlich kam mit ihrer Geige das Instrument an Bord, auf das alle Bandmitglieder schon immer gehofft hatten. Ursula ist mit Geige und Bogen fast schon auf die Welt gekommen, hat später Musik studiert und unterrichtet heute die jungen Nachwuchskünstler. Nach Jahrzehnten im Klassik- und Jazzbereich hat sie seit einigen Jahren ihre Liebe für die irische Musik entdeckt. Da passte es sich natürlich gut, dass im Musikerabteil des FolkTrains der Platz an der Geige für sie freigehalten worden war.